Ju-Jutsu

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Was ist Ju-Jutsu?

Ju bedeutet „nachgeben“ oder „ausweichen“ oder wörtlich „sanft“

Jutsu bedeutet „Kunst“ oder „Kunstgriff“

Der Begriff Ju-Jutsu bedeutet somit in etwa „Sanfte Kunst“.

Ju-Jutsu ist also die Kunst, durch Nachgeben bzw. Ausweichen mit der Kraft des Angreifers zu siegen. Falls erforderlich, kann ein Angriff jedoch auch in direkter Form mit Atemi-Techniken (Schlag-, Tritt- und Blocktechniken) abgewehrt werden. Alle Angriffe können in harter oder weicher Form nach dem Prinzip der Verhältnismäßigkeit angewendet werden. Daher ist die freie Übersetzung von Ju „flexibel“. Also ist Ju-Jutsu die Kunst, flexibel bzw. vielseitig auf einen Angriff zu reagieren.

Die Wurzeln des Ju-Jutsu sind Aikido (Hebel- und Wurftechniken), Judo (Fall-, Wurf- und Bodentechniken) und Karate (Atemi-Techniken, d. h. Schläge und Tritte). Aus jeder dieser Kampfkünste wurden die, für das System Ju-Jutsu, besten Techniken vereint.

Da es sich beim Ju-Jutsu um ein „offenes System“ handelt wurde dieses in den letzten Jahren weiter angepasst. Mittlerweile enthält das System auch Techniken aus Kampfsportarten wie Kickboxen oder Thaiboxen (Muay Thai), Kali / Arnis / Escrima (Stockkampf), Ringen, Grappling, MMA und Brazilian Jiu-Jitsu. Beispielsweise wurde die Messer- und Stockabwehr zum Großteil den philippinischen Kampfkünsten entnommen.

Die Übergriffe auf der Straße werden leider immer gefährliche rund brutaler. Hier kann Ju-Jutsu als leicht erlernbares Selbstverteidigungssystem jedem, unabhängig von Alter und Geschlecht helfen. Aber nicht nur die Selbstverteidigung sondern auch Grundlagen der Konfliktbewältigung und Selbstbehauptung ohne den Einsatz körperlicher Gewalt gehören zum Ju-Jutsu. Es geht nicht darum zu zeigen wie man in einem Kampf auf der Straße möglichst viele Angreifer zur Strecke bringt. Auch das Erkennen der eigenen Fähigkeiten und der Gefahrensituation stehen beim Ju-Jutsu im Mittelpunkt und werden nach dem Motto „wenn du weglaufen kannst – dann lauf“ vermittelt.

Die Verbindung altbewährter Techniken mit neuen Erkenntnissen unter dem Grundsatz “aus der Praxis für die Praxis” macht Ju-Jutsu zu einer modernen und effektiven Selbstverteidigung. Techniken aus anderen Sportarten werden regelmäßig aufgenommen, so dass sich Ju-Jutsu ständig weiter entwickelt.

Für wen ist Ju-Jutsu geeignet?

Ju-Jutsu ist so vielseitig, dass es eigentlich jeder ausüben kann. Es gibt für Anfänger sowie auch Kampfsporterfahrene gleichermaßen die Möglichkeit einzusteigen und die eigenen Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Kinder haben am Ju-Jutsu genauso viel Spaß wie Erwachsene. Frauen und Männer finden gleichermaßen sinnvolle Techniken um ihre jeweiligen körperlichen Merkmale wie Größe, Stärke und Gewicht effektiv einzusetzen. Junge und alte Menschen können sich in verschiedenen Gruppen ihren Voraussetzungen entsprechend in Selbstverteidigung ausbilden lassen. Altersgrenzen gibt es nicht, denn man kann in jedem Alter beginnen, Ju-Jutsu zu lernen.

Für Angehörige der Polizei und der Bundespolizei gehört Ju-Jutsu zum überlebenswichtigen Alltag. Es bildet die Grundlage für ihre Selbstverteidigung

Techniken

Ju-Jutsu besteht aus folgenden Elementen:

Falltechniken:

Das Ziel der Einübung von Falltechniken ist, einen sicheren und kontrollierten Übergang vom Stand zum Boden (und ggf. direkt wieder in den Stand) zu gewährleisten. Die eingeübte Falltechnik soll im Fall der Fälle (beim Stolpern, einem Schubs-Angriff, etc.) reflexartig ausführt werden, um eine zeitliche Verzögerung − durch aktives Nachdenken − zu minimieren und dadurch unverletzt und kampffähig zu bleiben. Im Ju-Jutsu werden Falltechniken zu allen Seiten erlernt, z. B. Sturz vorwärt und Stürz rückwärts sowie Sturz seitwärts nach links und rechts, aber auch Falltechniken wie Rolle vorwärt und rückwärts, sowie das Rollen über ein Hindernis werden im Ju-Jutsu vermittelt.


Abwehrtechniken:

In der Selbstverteidigung sowie im Wettkampf ist es wichtig Angriffe abwehren zu können. Je nach Art des Angriffes werden im Ju-Jutsu verschiedene Abwehrtechniken angewendet. Hier kann der Ju-Jutsuka mit allem arbeiten was er besitzt. Abwehrtechniken können daher u.a. mit der Hand, dem Unterarm, dem Fuß oder dem Unterschenkel ausgeführt werden.


Atemitechniken:

Atemitechniken bedeutet Schlag- und Tritttechniken. Diese werden hauptsächlich im Stand ausgeführt und sind dadurch in Ju-Jutsu-Wettkämpfen im „Part 1“ sehr wichtig. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten von Schlagtechniken wie z. B. Fauststoß, Schwinger, Haken, Rückhandschlag, sowie Tritttechniken wie Fußstoß, Low-Kick, Frontkick, Sidekick, Roundhousekick ;-) . Diese werden vom Ju-Jutsuka in sinnvoller Weise kombiniert um so entweder Punkte im Wettkampf zu erzielen oder sich den Gegner in der freien Selbstverteidigung vom Leibe zu halten


Wurftechniken:

Als Wurftechniken werden Techniken bezeichnet, bei denen der Gegner geworfen, sein Gleichgewicht gebrochen oder er auf sonstige Weise zu Boden gebracht wird. Im Ju-Jutsu-Wettkämpfen bilden die Wurftechniken den „Part 2“ und somit den Übergang zwischen Stand und Boden. Hierbei ist es wichtig sich schon direkt durch die Wurftechnik in eine gute Bodenposition zu bringen. Um dies zu tun gibt es wiederum verschiedene Möglichkeiten. Es gibt u. a. den Hüftwurf, den Schulterwurf oder das Hüftrad, aber auch Techniken die das Gleichgewicht des Gegners brechen wie Beinstellen, Beinfegen und Innensichel um nur einen kleinen Teil der Techniken zu nennen.

Bodenkampf:

Der Bodenkampf ist eine Situation im Kampf, wobei sich beide Gegner auf dem Boden befinden, sie stehen also nicht mehr. Dies schafft eine besondere Situation, da Bodenkampf immer noch eine ungewohnte Distanz in vielen Kampfkünsten ist. Da allerdings davon auszugehen ist, dass praktisch jede Selbstverteidigungssituation auf dem Boden endet, ist der Bodenkampf mit eine der Schlüsselstellen für eine erfolgreiche Selbstverteidigung. Abgesehen von den Aspekten der Selbstverteidigung ist der Bodenkampf als „Part 3“ bei Ju-Jutsu-Wettkämpfen von essentieller Bedeutung. Die allgemein verbreitete Meinung „wenn du auf dem Boden liegst dann ist es vorbei“ gilt hier definitiv nicht. Im Ju-Jutsu wird gezeigt wie vielfältig die Möglichkeiten am Boden sind. Neben Atemitechniken können hier besonders die Hebeltechniken hervorragend eingesetzte werden. Auch gibt es im Bodenkampf verschiedene Haltetechniken um den Gegner am Boden zu fixieren bis dieser aufgibt (Wettkampf) oder Hilfe naht (freie Selbstverteidigung).


Hebeltechniken:

Hebeltechniken sind äußerst effektiv und haben den großen Vorteil, dass sie verhältnismäßig gut dosiert werden können. Von der Effektivität her, kann man mit einer schnell und präzise ausgeführten Hebeltechnik einem Angreifer die Bänder leicht überdehnen, aber auch, wenn es sein muss, bis zum extrem, die Bänder massiv überdehnen und sogar die Gliedmaßen, Gelenke und Finger brechen. Sie haben auch den großen Vorteil, dass sie ohne jeglichen Kraftaufwand ausgeführt werden können (deshalb für Kinder, Frauen und schwächere, unterlegene Personen besonders geeignet). Entscheidend für die Ausführung und Wirkung der Hebeltechniken sind aber die Präzision, gute Technik und Schnelligkeit. Hebeltechniken können sowohl im Stand als auch am Boden eingesetzt werden, die gängigsten sind Handgelenkhebel, Armhebel, Fingerhebel, Fußhebel, Beinhebel. Zu unterscheiden sind bei den Hebeln die Streckhebel von den Beugehebeln. So kann man z. B. die Bänder des Handgelenks überdehnen indem man die Hand nach oben streckt (Handstreckhebel) oder die über den Handrücken verlaufenden Bänder überdehnen indem man die Hand nach unten beugt (Handbeugehebel).


Sicherungs- und Transporttechniken:

Gerade in der freien Selbstverteidigung oder im Bereichen des öffentlichen Dienstes bietet Ju-Jutsu ein breites Repertoire an Zugriffs- und Sicherungstechniken. Sinn und Zweck von Sicherungstechniken ist es den Gegner so zu „sichern“, dass dieser nicht mehr angreifen kann und dennoch unverletzt bleibt. Oft dienen die Sicherungstechniken als Überleitung in eine Transporttechnik mit welcher der Gegner abgeführt werden kann (beispielsweise in das Polizeiauto) ohne dass Gefahr besteht dass dieser erneut angreift oder das Weite sucht.


Waffenabwehr:

Dass Angriffe mit Waffen immer häufiger erfolgen, ist eine traurige Tatsache. Um sich sicher zu wehren, ist ein Grundverständnis für die Waffe notwendig. Zudem ist es sinnvoll, die sichergestellte Waffe gegen die Angreifer verwenden zu können. Hier können die Ju-Jutsu-Techniken höchst effektiv gegen und mit Waffen eingesetzt werden. Trainiert wird hier mit ungefährlichen Gummi- oder Holzmessern oder Trainingsmessern mit Stumpfen Klingen. Zur Stockabwehr wird mit Stöcken aus Bambus trainiert, wie sie auch im Escrima benutzt werden


Nothilfetechniken:

Als Nothilfe bezeichnet man die zu Gunsten eines Dritten ausgeführte Notwehr. Im Ju-Jutsu werden eine Vielzahl von Techniken erlernt mit denen man nicht nur sich selbst sondern auch anderen Helfen kann. Hier ist alles hilfreich, was die Aufmerksamkeit des Angreifers vom Opfer auf den Helfer lenkt, idealerweise mit gleichzeitiger Kontrolle des Angreifers.

Wie schon Spiderman erkannt hat: „Große Macht bedeutet große Verantwortung“. Bezogen auf Ju-Jutsu bedeutet dies: „Wenn du dich selbst verteidigen kannst, dann schau nicht weg wenn andere deine Hilfe brauchen!“

Nervendrucktechniken:

Der Nervendruck erklärt sich aus dem Wortsinn praktisch selber: “Druck auf alle sich bietenden Vitalpunkte, welche auf Druckschmerz reagieren” So lautet die mehr oder weniger offizielle Bezeichnung. Da aber nun jeder Punkt des menschlichen Körpers auf Druckschmerz reagiert, wenn man nur fest genug darauf drückt (schlägt), bedarf es einer etwas genaueren Erklärung.
Es gibt bestimmte Areale im und am menschlichen Körper an welchen dieser besonders empfindlich reagiert, so z. B. Nasenspitze, Lymphknoten in der Achsel und der Leiste, Solarplexus, Fußrücken usw. An diesen Stellen liegen beispielsweise Nervenenden, bestimmte Organe oder aber auch die Knochenhaut sehr frei und dicht unter der Haut, so dass schon ein mäßiger Druck ausreicht um dem Angreifer erheblichen Schmerz zuzufügen. Hier offenbart sich die ungemeine Nützlichkeit dieser Techniken, da diese mit dem kleinstmöglichem Kraftaufwand eine größtmögliche Wirkung erzielen.

 

Kleidung und Ausrüstung

Ju-Jutsu wird im weißen Ju-Jutsu Anzug (Gi) trainiert. Dieser besteht aus einer weißen Baumwollhose und einem entsprechenden Oberteil. Beides sollte relativ reißfest sein. Man kann spezielle Ju-Jutsu Anzüge tragen oder auch Karate-, Judo- oder Brazilian Jiu-Jitsu Anzüge benutzen. Je nach Belieben kann der Gi auch in Blau oder Schwarz getragen werden, nur bei Wettkämpfen ist der weiße Gi vorgeschrieben. Unter dem Gi kann ein T-Shirt oder Rash-Guard getragen werden. Bei Wettkämpfen dürfen lediglich die Damen ein T-Shirt unter dem Gi tragen für Männer heißt es: oben ohne unter der Jacke ;-) .

Zu jedem Anzug wird ein Gürtel getragen, der in erster Linie die Jacke zuhalten soll und in zweiter Linie den Kenntnisstand des Trainierenden widerspiegelt. Es ist erlaubt, an dem Gürtel Streifen zur Unterscheidung der Grade zu befestigen oder den eigenen Namen aufsticken zu lassen.

Da das Training auf einem Mattenboden stattfindet, werden keine Schuhe getragen.

Zur Schutzausrüstung gehören für die Männer sinnvollerweise ein Tiefschutz, die Damen können gerne einen Brustschutz tragen, dieser ist jedoch nicht vorgeschrieben. Außerdem ist für alle Ju-Jutsukas für die Kämpfe (also auch die im Training) ein Zahnschutz zu empfehlen, da dieser nicht nur die Zähne schützt, sondern auch eventuelle Schläge zu Kopf etwas abfedert und so den ganzen Kopf schützt.

Zur weiteren Schutzausrüstung zählen Schienbein- und Spanschutz sowie ein Handschutz, dieser besteht entweder aus Boxhandschuhen oder aus Free-Fight-Handschuhen bei denen die Finger frei sind und so trotz Handschutz weiterhin gegriffen werden kann.


Gürtelgrade

Der Gürtelgrad zeigt den Fortschritt einer Person im Ju-Jutsu an und ist ähnlich wie bei anderen bekannten Kampfsportarten aufgeteilt. Die Gürtel werden durch Prüfung oder Verleihung erlangt und man unterscheidet generell Schülergrade (Kyu) und Meistergrade (Dan).

Schülergrade (Kyu)

Gürtelprüfungen sind reine Technikprüfungen und erfordern nicht, dass sich der Sportler etwa in einem richtigen Kampf bewähren muss. Eine Prüfung gestaltet sich vielmehr derart, dass der Prüfling mit Hilfe eines Partners vorgeschriebene Techniken vorführen muss. Auch muss er in einer kontrollierten Auseinandersetzung demonstrieren, dass er seine Technik beherrscht und es versteht, sie in einem möglichen Kampf anzuwenden. Sieg oder Niederlage haben dabei keinerlei Einfluss auf das Bestehen der Prüfung.

Alle Prüfungen bis zum 3. Kyu (Grüngurt) finden im Verein statt. Die Prüfungen ab 2. Kyu (Blaugurt) werden in Landesprüfungen durchgeführt.
Neben den technischen Voraussetzungen muss ein Sportler Vorbereitungszeiten einhalten (siehe Tabelle). Die Vorbereitungszeiten sind vom Bundesverband festgelegt worden und entsprechen erfahrungsgemäß der Zeit, die für das Erlernen des Prüfungsprogramms erforderlich ist.

Gürtelfarbe Kyu-Grad _Vorbereitungszeit
6. Kyu frei
5. Kyu

6 Monate

4. Kyu

6 Monate

3. Kyu

6 Monate

2. Kyu

6 Monate

Braun

1. Kyu

1 Jahr

Schülergrade unter 14 Jahren

Für Kinder wurde zur Hinführung zum nächsten Vollgurt und zur Motivation eine Kinderprüfungsordnung erstellt.

Zum einen wurden “Zwischengurte” eingerichtet, welche nur ein oder zwei Drittel des Erwachsenen/Jugendlichen-Prüfungsprogramms der jeweiligen Gurtstufe abverlangen. Darüber hinaus werden die Gürtelprüfungen in kindgerechter Form durchgeführt, wodurch eine allzu angespannte Prüfungssituation für die Kinder vermieden wird. Ab dem Grüngurt fallen die Zwischengurte weg und es wird auch von den Kindern der volle Umfang an Techniken der entsprechenden Gurtstufe demonstriert. Daher sind die Grade bei Kindern wie folgt aufgeteilt:

Gürtelfarbe Kyu-Grad _Mindestalter
6. Kyu frei
6.1 Kyu 7 Jahre
6.2 Kyu 8 Jahre
5. Kyu

9 Jahre

5.1 Kyu 10 Jahre
5.2 Kyu 11 Jahre
4. Kyu

11 Jahre

4.1 Kyu

12 Jahre

3. Kyu

13 Jahre

2. Kyu

14 Jahre

Meistergrade (Dan)

Mit dem Erwerb eines schwarzen Gürtels hat man noch lange nicht die höchste Graduierung erlangt, die man in einer Kampfsportart erreichen kann. Gleich den Schülergraden, gibt es auch bei den Meistergraden, den Dangraden, Abstufungen. Beginnend mit dem ersten Dan kann man auf Prüfungen Dangrade bis zum fünften Dan erlangen. Höhere Dangrade werden nur aufgrund besonderer Leistungen vom Landes- oder Bundesverband verliehen.
Verbunden mit dem Erwerb des Dangrads ist auch eine Ju-Jutsu Lehrberechtigung. Auf speziellen Lehrgängen erhalten angehende Danträger daher eine Lehreinweisung und werden in 1.Hilfetechniken unterwiesen (entspricht 1.Hilfelehrgang).
Danprüfungen unterscheiden sich von Kyuprüfungen in der Anzahl und Komplexität der zu demonstrierenden Techniken. Zusätzlich muss sich ein angehender Danträger gegen bewaffnete Angreifer (Stock, Messer, Kette und Pistole) verteidigen können und Dritte vor einem Angreifer schützen (Nothilfe).

Gürtelfarbe Dan-Grad _Vorbereitungszeit
1. Dan 1 Jahr
2. Dan 2 Jahre
3. Dan 3 Jahre
4. Dan 4 Jahre
5. Dan 5 Jahre
6. Dan Verleihung
7. Dan Verleihung
8. Dan Verleihung
9. Dan Verleihung
10. Dan Verleihung

Am Gürtelende können Streifen zur Unterscheidung der Dan-Grade getragen werden, siehe Beispiel 2.-5. Dan. Es ist auch möglich, Rot-Schwarz anstatt Rot-Weiß zu tragen.


5 − = vier