{"id":44,"date":"2018-09-02T20:51:02","date_gmt":"2018-09-02T20:51:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.judo-club-wetzlar.de\/?page_id=44"},"modified":"2018-11-19T11:14:28","modified_gmt":"2018-11-19T11:14:28","slug":"karate","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.judo-club-wetzlar.de\/?page_id=44","title":{"rendered":"Karate"},"content":{"rendered":"<h3>KARATE \u2013 Ursprung und Philosophie<\/h3>\n<p>Karate ist ein Kampfsport, dessen Urspr\u00fcnge bis etwas 500 Jahre n.Chr. zur\u00fcckreichen. Chinesische M\u00f6nche, die keine Waffen tragen durften, entwickelten aus gymnastischen \u00dcbungen im Lauf der Zeit eine spezielle Kampfkunst zur Selbstverteidigung. Diese Kampfkunst galt auch als Weg der Selbstfindung und Selbsterfahrung. Als Sport ist Karate relativ jung: Erst Anfang dieses Jahrhunderts entstand in Japan aus der traditionellen Kampfkunst ein Kampfsport mit eigenem Regelwerk.<br \/>\nAuch heute noch spiegelt sich im Karate-Do die fern\u00f6stliche Philosophie wider. \u00dcbersetzt bedeutet \u201eKarate-Do\u201c soviel wie \u201eder Weg der leeren Hand\u201c. Im w\u00f6rtlichen Sinn hei\u00dft das: der Karateka (Karatek\u00e4mpfer) ist waffenlos, seine Hand ist leer. Das \u201eKara\u201c (leer) ist aber auch ein ethischer Anspruch. Danach soll der Karateka sein Inneres von negativen Gedanken und Gef\u00fchlen befreien, um bei allem, was ihm begegnet, angemessen handeln zu k\u00f6nnen.<br \/>\nIm Training und im Wettkampf wird dieser hohe ethische Anspruch konkret: Nicht Sieg oder Niederlage sind das eigentliche Ziel, sondern die Entwicklung und Entfaltung der eigenen Pers\u00f6nlichkeit durch Selbstbeherrschung und \u00e4u\u00dferste Konzentration. Die Achtung des Gegners steht an oberster Stelle.<\/p>\n<h3>KARATE \u2013 ein Sport f\u00fcr K\u00f6rper und Geist<\/h3>\n<p>Karate wird leider oftmals gleichgesetzt mit Bretterzerschlagen. Dieses Vorurteil entstammt \u00f6ffentlichen Schauvorf\u00fchrungen, die auf Publikumswirksamkeit abzielen und Karate zur zirkusreifen Artistik erkl\u00e4ren. In Wirklichkeit ist Karate jedoch alles anderes als ein Sport f\u00fcr Selbstdarsteller. Im Training und Wettkampf werden Fu\u00df- und Faustst\u00f6\u00dfe vor dem Auftreten abgestoppt. Voraussetzung daf\u00fcr ist Selbstdisziplin, Verantwortungsbewu\u00dftsein gegen\u00fcber dem Partner und nat\u00fcrlich eine gute K\u00f6rperbeherrschung, die im Kihon (Grundschule) systematisch aufgebaut wird.<br \/>\nAufgrund seiner vielseitigen Anforderungen an K\u00f6rper und Geist ist Karate ideal als Ausgleich zu den Anforderungen des Alltags: Der Karateka trainiert Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit und Beweglichkeit. Das macht fit! Mit Entspannungstechniken, Atem\u00fcbungen und Meditation steigert er seine Konzentrationsf\u00e4higkeit und schult die eigene K\u00f6rperwahrnehmung.<\/p>\n<h3>KARATE \u2013 eine moderne und wirksame Selbstverteidigung<\/h3>\n<p>Viele Karateka \u00fcben ihren Sport aus, um sich im Notfall selbst verteidigen zu k\u00f6nnen. Und tats\u00e4chlich ist Karate eine wirksame und praktikable Verteidigungsart. Kraft und k\u00f6rperliche Statur spielen in der Karate-Selbstverteidigung nur eine untergeordnete Rolle. Wichtiger sind Schnelligkeit, Geschicklichkeit und Gelassenheit. Nur wer bei einem Angriff nicht in Panik ger\u00e4t, kann sich sinnvoll verteidigen. Deshalb vermitteln spezielle Lehrg\u00e4nge neben technischen Fertigkeiten auch die psychologischen Komponenten der Selbstbehauptung und Selbstverteidigung. Diese Aspekte machen Karate-Selbstverteidigung insbesondere f\u00fcr Frauen und M\u00e4dchen interessant.<\/p>\n<h3>KARATE \u2013 ein Sport f\u00fcr uns alle<\/h3>\n<p>Ob Ausgleichssport, allgemeine Fitne\u00df oder Selbstverteidigung, Karate er\u00f6ffnet allen Altersgruppen und Interessenlagen ein breites sportliches Bet\u00e4tigungsfeld.<br \/>\nKarate ist nicht nur spannend f\u00fcr alt und jung. Durch die Vielseitigkeit f\u00f6rdert Karate Gesundheit und Wohlbefinden. Auch deshalb haben sich viele junge und \u00e4ltere Menschen f\u00fcr diesen Sport entschieden. In den meisten Vereinen gibt es Anf\u00e4ngerkurse, die den Einstieg leicht machen: Stufe um Stufe wachsen Geschicklichkeit und Leistungsverm\u00f6gen. Die farbigen G\u00fcrtel der Budosportarten sind dabei Hilfe und Ansporn.<\/p>\n<h3>KARATE \u2013 Wettkampf und Tradition<\/h3>\n<p>Im Karate werden grunds\u00e4tzlich zwei Wettkampfdisziplinen unterschieden:<br \/>\n\u2022 Beim \u201eKumite\u201c (Freikampf) stehen sich zwei Karateka auf einer Kampffl\u00e4che gegen\u00fcber und versuchen, wertbare Sto\u00df-, Schlag- und Trittechniken anzubringen. Die Kriterien sind so gehalten, da\u00df Verletzungen der Kampfpartner ausgeschlossen sind: wer sich nicht daran h\u00e4lt, wird disqualifiziert !<br \/>\n\u2022 Die Disziplin \u201eKata\u201c ist eine Abfolge genau festgelegter Angriffs- und Abwehrtechniken gegen mehrere imagin\u00e4re Gegner, die sich aus verschiedenen Richtungen n\u00e4hern. Man unterscheidet rund 50 verschiedene Katas, deren \u00c4sthetik im Einklang von Kampfgeist, Dynamik und Rhythmik liegen.<br \/>\nManche Kata wurde \u00fcber Jahrhunderte von Generation zu Generation weitergegeben und ist Zeuge der Tradition des Karate.<br \/>\nJedem Vereinsmitglied ist die Teilnahme an Wettk\u00e4mpfen und Turnieren freigestellt \u2013 ob im Kumite oder in der Kata, das entscheidet jeder selbst !<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>KARATE \u2013 Ursprung und Philosophie Karate ist ein Kampfsport, dessen Urspr\u00fcnge bis etwas 500 Jahre n.Chr. zur\u00fcckreichen. Chinesische M\u00f6nche, die keine Waffen tragen durften, entwickelten aus gymnastischen \u00dcbungen im Lauf der Zeit eine spezielle Kampfkunst zur Selbstverteidigung. Diese Kampfkunst galt auch als Weg der Selbstfindung und Selbsterfahrung. 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